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Was ist Osteopathie ?

 
     
 

Die Osteopathie ist eine vollwertige medizinische Disziplin mit einem heilkundlichen System. Sie ist eine in Deutschland neu übernommene Behandlungsart einer wissenschaftlich fundierten Behandlungsmethode, die bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts aus Amerika und Kanada kommend mit großem Erfolg auch in Europa angewandt wird.


Die Osteopathie ist ein ganzheitliches, medizinisches Konzept, bestehend aus manueller Befundung und therapeutischer Vorgehensweise bei dem die Funktionsstörungen im Mittelpunkt stehen, die durch Bewegungsverlust von Gelenken und Geweben entstanden sind.

 
     
     
 

Was ist der Ansatz der Osteopathie ?

 
     
 

Die Osteopathie ist eine sanfte, manuelle Therapieform, begründet durch den amerikanischen Arzt Dr. Andrew Taylor Still (1828-1917). Dieser stellte während seiner Tätigkeit als Mediziner fest, daß viele Erkrankungen des Körpers mit einer Änderung der Beweglichkeit und Statik des Körpers, insbesondere des Bewegungsapparates, einhergehen. Daraufhin entwickelte er ein Konzept, um durch die Behandlung über das Knochengerüst(griechisch: „osteon“) die Erkrankung (griechisch: „pathos“) zu behandeln; der Begriff „Osteopathie“ war geboren. Heute betrachtet die Osteopathie nicht nur den Bewegungsapparat, sondern darüber hinaus auch die funktionellen Zusammenhänge mit den Organen und dem Gefäß- und Nervensystem. Die Osteopathie ist nicht primär auf die Symptombehandlung konzentriert, sondern bemüht die Ursache eines Leidens festzustellen und zu behandeln. Sehr häufig wird dabei festgestellt, daß der Ort, an dem für den Patienten ein spürbares Problem auftritt, nicht mit dem Ursprung seines Leidens identisch ist. Vielmehr ist dies häufig das letzte Glied in einer ganzen Kette von Veränderungen, wobei der Auslöser subjektiv völlig beschwerdefrei sein kann.

 
     
     
 

Was sind die Prinzipen der Osteopathie ?

 
     
 

Struktur und Funktion sind in einer Wechselwirkung

 
 

Eine intakte Struktur ist für ihr einwandfreies Funktionieren lebenswichtig. Somit formt die intakte Struktur das intakte Organ und vice versa das Organ die Struktur.

 

Ein Beispiel hierfür ist ein Auto, das ein Rad verloren hat. Es kann nicht mehr gut fahren. Hier ist ein einwandfreies Funktionieren des „Organs“ Rad lebenswichtig für den Erhalt der „Gesamtstruktur“ Auto.

 
     
 

Der Körper ist eine biologische Einheit

 
 

Alle Strukturen und alle Funktionen sind untrennbar miteinander verbunden. Man spricht vom Holismus, was soviel bedeutet wie, daß die Gesamtheit mehr ist als nur die Summe der Bestandteile des Ganzen. Ein Problem in unserem Körper sorgt nicht nur örtlich für Veränderungen, sondern auch aus der Entfernung. So ist ein undichter Autoreifen nicht nur örtlich ein Problem (das Loch im Reifen), sondern auch auf höherer Ebene (das Auto fährt eben nicht mehr so, wie es fahren soll). So weiß man in der Osteopathie, daß ein Bewegungsverlust in einem Fuß nicht nur am Fuß selbst, sondern auch noch im Rücken weh tun kann.

 
     
 

Der Körper besitzt selbstregulierende Mechanismen

 
 

Der Körper hat die natürliche Eigenschaft, sich in einem so guten Gleichgewicht wie möglich zu halten. Durch die Behandlung der Bewegungsverluste aller Strukturen gelingt es in der Osteopathie, diese selbstheilenden Kräfte zu aktivieren.

 
     
     
 

Was für Teilbereiche gibt es in der Osteopathie ?

 
     
 

Man unterscheidet drei große Systeme:

 
 

Die Parietale oder Strukturelle Osteopathie ist der Bereich osteopathischer Behandlung der sich mit den Knochen, Muskeln, Faszien und Gelenken des Körpers befaßt. Traditionell stellt die strukturelle Osteopathie die Basis osteopathischer Behandlung dar. Es werden verschiedene Behandlungstechniken verwendet um krankhafte Veränderungen des Muskel-Skelett-Systems zu finden und zu behandeln.

Die Viszerale Osteopathie ist der Teil der Osteopathie welcher sich speziell der Behandlung der inneren Organe widmet. In der Visceralen Osteopathie werden die Organedirekt und sanft behandelt. So können bandartige Verbindungen und Anheftungen der Organe mobilisiert, Verklebungen gelöst und gestaute Gewebe drainiert werden. Dadurch wird die Funktion der Organe unterstützt und angeregt, die Selbstheilungskräfte gefördert und krankhafte Mechanismen aufgelöst.

Die Craniosacrale Osteopathie ermöglicht die Behandlung des zentralen Steuerungssystems des Körpers, des Gehirns und der dieses umgebenden Strukturen. Die Grundlage hierfür ist die im Schädel des Menschen veranlagte Bewegungsmöglichkeit und der rhythmische Fluß des Gehirnwassers. Dieser Rhythmus überträgt sich auf die einzelnen Knochen, vom Schädel (Cranium) bis zum Kreuzbein (Sacrum).

 
     
     
 

Wie verläuft eine osteopathische Behandlung ?

 
     
 

Die Behandlung beginnt mit einem Gespräch. Der Behandler informiert sich beim Patienten nach den Beschwerden, nach der medizinischen Vorgeschichte, nach anderen medizinischen Behandlungen usw.

Anschließend stellt er selbst eine klinische Bilanz auf: Der Patient wird manuell untersucht. Sonstige nützliche Informationen wie Röntgenbilder, etc. werden berücksichtigt. Erst dann wird der kompetente Behandler entscheiden, ob er den Patienten behandeln oder ihn an den Arzt weiterverweisen wird. Die Osteopathie-behandlung besteht einzig und allein aus sanften manuellen Techniken. Der Osteopath verschreibt keine Arzneien und benutzt keine invasiven Techniken.

Der Osteopath behandelt nicht die Krankheit, sondern fördert den natürlichen Heilungsprozeß des Kranken.

 
     
     
 

Wer sollte sich behandeln lassen ?

 
     
 

Die Osteopathie wendet sich an alle Menschen – egal welchen Alters – die auf der Suche nach mehr Vitalität, mehr Wohlbefinden, besserer Lebensqualität und letztendlich nach Gesundheit sind.

 
     
     
 

Was kann behandelt werden ?

 
     
 

Die Liste der Störungen und Erkrankungen, bei denen die Osteopathie helfen kann, ist lang. Einige Beispiele sind:

Schmerzen und Probleme der Wirbelsäule, Bandscheibenleiden, Beckenschiefstellungen, Schiefhals(Torticollis), Unfallfolgen(Schleudertraumata), Kiefergelenksproblematiken, Nachsorge bei zahnärztlichen oder kieferortho-pädischen Eingriffen, Ohrensausen (Tinnitus), Migräne, Schwindel, Verdauungsstörungen, Magenbeschwerden, Depressionen und Stress, Geburtsvorbereitung, Geburtsnachsorge, Entwicklungsstörungen von Säuglingen, Kindern und Jugendlichen, Sportverletzungen, lymphatische Stauungen, Nachsorge von Narbengewebe, etc.

Osteopathie wird jedoch nie eingesetzt bei z.B. frischen Knochenbrüchen, Infektionskrankheiten, entzündlichen Prozessen, Krebs, etc. Hier ist immer der behandelnde Arzt einzuschalten !

 
     
     
 

Wie lange dauert eine Behandlung ?

 
     
 

ca. 30 – 60 Minuten

 
     
     
 

Wo kann ich mich behandeln lassen ?

 
     
     
 

Praxis für ganzheitlich funktionelle

Physiotherapie und Osteopathie

Jürgen Bülow

Wendelsteinstraße 6

83209 Prien am Chiemsee

Tel. 08051/6 17 48 • Mobil 0171/155 88 60